Wie viel Haus kann ich mir leisten?

Berechnet aus Einkommen, Ausgaben und Eigenkapital das maximale Darlehen und den bezahlbaren Kaufpreis.

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Ohne die bisherige Miete
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Ergebnis

Zwei Grenzen für die Rate

Banken prüfen die Rate auf zwei Arten. Erstens mit einer Haushaltsrechnung: Vom Nettoeinkommen werden Lebenshaltungskosten, Versicherungen, Auto und andere Kredite abgezogen. Was übrig bleibt, ist die höchste mögliche Rate. Zweitens mit einer Faustregel: Die Rate soll 35 bis 40 % des Nettoeinkommens nicht übersteigen. Der Rechner nimmt den kleineren der beiden Werte.

Aus der Rate ergibt sich das Darlehen, denn bei einer Baufinanzierung ist die Jahresrate Darlehen mal (Sollzins plus Tilgung). Zusammen mit dem Eigenkapital und abzüglich der Nebenkosten folgt daraus der Kaufpreis.

Rücklagen einplanen

Rechnen Sie die Ausgaben lieber zu hoch als zu niedrig. Als Eigentümer zahlen Sie Instandhaltung, bei älteren Häusern oft 1 bis 1,5 % des Kaufpreises im Jahr. Setzen Sie auch nicht Ihr ganzes Erspartes als Eigenkapital ein. Drei Monatsgehälter sollten als Notgroschen auf dem Konto bleiben.

Formel

Darlehen = Rate × 12 / (Sollzins + Tilgung) Kaufpreis = (Darlehen + Eigenkapital) / (1 + Nebenkosten)

Beispielrechnung

Eingaben

  • Haushaltsnettoeinkommen pro Monat: 5200 €
  • Lebenshaltung und feste Ausgaben: 2600 €
  • Höchstens Anteil vom Netto für die Rate: 35 %
  • Eigenkapital: 80.000 €
  • Sollzins pro Jahr: 3,6 %
  • Anfängliche Tilgung: 2 %
  • Kaufnebenkosten: 10,5 %

Ergebnis

  • Bezahlbarer Kaufpreis: 425.339 €
  • Maximales Darlehen: 390.000 €
  • Monatsrate: 1.820,00 €
  • Begrenzt durch: 35-%-Grenze
  • Kaufnebenkosten: 44.661 €

Häufige Fragen

Wie viel Eigenkapital braucht man für ein Haus?

Mindestens die Kaufnebenkosten, besser 20 % des Kaufpreises dazu. Vollfinanzierungen ohne Eigenkapital sind möglich, kosten aber deutlich höhere Zinsen.

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