Der interne Zinsfuß
Der interne Zinsfuß ist die Rendite, die eine Investition über ihre Laufzeit bringt. Mathematisch ist es der Zinssatz, bei dem der Kapitalwert aller Zahlungen null ist. Weil sich die Gleichung nicht direkt lösen lässt, sucht der Rechner den Satz schrittweise.
Geben Sie die Zahlungen in zeitlicher Reihenfolge ein, beginnend mit der Investition in Jahr 0 als negative Zahl. Spätere Auszahlungen, etwa eine Reparatur im dritten Jahr, tragen Sie ebenfalls negativ ein. Wechselt das Vorzeichen mehrfach, kann es mehrere interne Zinsfüße geben.
Modifizierter interner Zinsfuß
Der interne Zinsfuß unterstellt, dass Rückflüsse zu genau diesem Zinssatz wieder angelegt werden. Bei einer Rendite von 20 % ist das unrealistisch. Der MIRR legt Rückflüsse zum angegebenen Wiederanlagezins an und liefert deshalb meist den vorsichtigeren Wert.
Formel
gesucht: r, sodass Σ Z_t / (1 + r)^t = 0- Z_t
- = Zahlung im Jahr t, Investitionen negativ
Beispielrechnung
Eingaben
- Zahlungen Jahr 0, 1, 2 ...: -50000; 12000; 14000; 15000; 15000; 12000
- Wiederanlagezins für MIRR: 4 %
Ergebnis
- Interner Zinsfuß (IRR): 11,11 %
- Modifizierter IZF (MIRR): 8,04 %
- Amortisation nach: 3,6 Jahren
- Summe aller Zahlungen: 18.000 €