Rentenlücke-Rechner

Wie groß die Lücke zwischen gesetzlicher Rente und Wunscheinkommen ist und welche monatliche Sparrate sie schließt.

Jahre
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Ergebnis

In drei Schritten zur Sparrate

Zuerst die Lücke: Wunscheinkommen minus erwartete Nettorente, beides in heutigem Geld. Ihre voraussichtliche Rente steht in der Renteninformation, die die Deutsche Rentenversicherung ab 27 Jahren jährlich verschickt. Ziehen Sie davon etwa 11 % für Kranken- und Pflegeversicherung ab und je nach Höhe Einkommensteuer.

Dann das Kapital: Die Lücke wächst bis zum Rentenbeginn mit der Inflation. Der Rechner ermittelt, wie viel Kapital nötig ist, um diesen Betrag jeden Monat bis zum gewählten Alter zu entnehmen, mit jährlicher Inflationsanpassung und Verzinsung des Restkapitals.

Zuletzt die Sparrate: Vom Kapitalbedarf wird abgezogen, was Ihr vorhandenes Vermögen bis dahin selbst erwirtschaftet. Den Rest verteilt der Rechner auf monatliche Sparraten bis zum Rentenbeginn.

Früh anfangen

Mit 25 Jahren braucht man bei 5 % Rendite für dieselbe Lücke weniger als die Hälfte der Sparrate, die mit 40 nötig wäre. Warten ist bei der Altersvorsorge die teuerste Entscheidung.

Formel

Kapital = Lücke × (1 − ((1 + g) / (1 + r))^k) / (r − g)
g
= Inflation pro Monat
r
= Rendite in der Rente pro Monat
k
= Monate der Entnahme

Beispielrechnung

Eingaben

  • Alter heute: 35 Jahre
  • Rentenbeginn mit: 67 Jahren
  • Geld soll reichen bis: 90 Jahre
  • Wunscheinkommen im Alter (heutige Kaufkraft): 2500 € netto
  • Erwartete Rente netto (heutige Kaufkraft): 1400 €
  • Vorhandenes Altersvorsorgevermögen: 20.000 €
  • Rendite bis zur Rente: 5 %
  • Rendite während der Rente: 3 %
  • Inflation: 2 %

Ergebnis

  • Monatliche Sparrate: 448,49 €
  • Rentenlücke heute: 1.100,00 €
  • Rentenlücke bei Rentenbeginn: 2.072,99 €
  • Benötigtes Kapital bei Rentenbeginn: 511.445 €
  • Vorhandenes Vermögen wächst auf: 95.299 €

Häufige Fragen

Wie viel Prozent vom letzten Netto braucht man im Alter?

Eine gängige Faustregel nennt 70 bis 80 % des letzten Nettoeinkommens. Wer schuldenfrei im eigenen Haus wohnt, braucht weniger, wer Miete zahlt, eher mehr.

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