Wofür der Notgroschen da ist
Eine Notfallrücklage bezahlt, was nicht planbar ist: die kaputte Waschmaschine, eine Nachzahlung für Nebenkosten, eine Werkstattrechnung oder die Monate zwischen zwei Jobs. Ohne Rücklage landen solche Ausgaben im Dispo, der mit mehr als 10 % Zinsen jede Krise verteuert.
Als Monatsausgaben zählen nur die notwendigen Kosten: Warmmiete, Energie, Lebensmittel, Versicherungen, Mobilität und Kreditraten. Übliche Empfehlungen liegen bei drei Monaten für Angestellte in sicherer Stellung und sechs Monaten für Familien oder Eigentümer. Selbstständige mit schwankendem Einkommen planen mehr.
Wo das Geld liegen sollte
Auf einem Tagesgeldkonto, getrennt vom Girokonto, aber jederzeit verfügbar. In Aktien oder Festgeld gehört der Notgroschen nicht, weil er genau dann gebraucht werden kann, wenn die Kurse gefallen sind oder das Geld gebunden ist.
Formel
Notgroschen = monatliche Ausgaben × MonateBeispielrechnung
Eingaben
- Notwendige Ausgaben pro Monat: 1800 €
- Absicherung für: 6 Monate (Familie, Immobilie)
- Bereits vorhanden: 2500 €
- Monatliche Sparrate: 300 €
Ergebnis
- Notgroschen: 10.800 €
- Es fehlen: 8.300 €
- Angespart in: 28 Monaten
- Heute abgesichert für: 1,4 Monate