Heizlast-Rechner

Überschlägige Heizlast eines Gebäudes aus Wohnfläche und Dämmstandard, mit Warmwasser.

m²
Stunden
Etwa 1.800 bis 2.100 in Deutschland

Ergebnis

Ein Überschlag für die erste Planung

Die Heizlast ist die Leistung, die eine Heizung am kältesten Tag des Jahres liefern muss. Eine genaue Berechnung nach DIN EN 12831 berücksichtigt jeden Raum, Fenster, Wände, Lüftung und den Standort. Für eine erste Einschätzung reichen Wohnfläche und Dämmstandard. Ein gut sanierter Altbau mit 140 m² braucht etwa 10 kW, ein unsanierter über 18 kW.

Für Warmwasser rechnet man bei Wärmepumpen etwa 0,25 kW pro Person dazu. Bei Gasthermen spielt der Zuschlag eine geringere Rolle, weil sie ohnehin mehr Leistung haben als nötig.

Warum die richtige Größe wichtig ist

Eine zu große Heizung taktet, schaltet sich also ständig ein und aus, arbeitet ineffizient und verschleißt schneller. Das gilt besonders für Wärmepumpen. Vor dem Kauf einer Wärmepumpe und für Förderanträge verlangen Fachbetriebe eine raumweise Heizlastberechnung. Ihr bisheriger Energieverbrauch ist dafür eine gute Kontrolle: Jahresverbrauch in kWh geteilt durch 2.000 ergibt ungefähr die Heizlast.

Formel

Heizleistung = Wohnfläche × spezifische Heizlast + 0,25 kW je Person

Beispielrechnung

Eingaben

  • Beheizte Wohnfläche: 140 m²
  • Gebäude: Altbau, gut saniert (70 W/m²)
  • Personen im Haushalt (Warmwasser): 4
  • Vollbenutzungsstunden pro Jahr: 2000 Stunden

Ergebnis

  • Heizleistung: 10,8 kW
  • Raumwärme: 9,8 kW
  • Zuschlag Warmwasser: 1,00 kW
  • Wärmebedarf pro Jahr etwa: 19.600 kWh

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